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MEILENSTEINE 

Am 6. April 1985 bin ich in Chur im Kanton Graubünden zur Welt gekommen. Da meine Eltern Barla und Georg Barandun bereits zu dieser Zeit Islandpferde züchteten, wurde ich bereits im frühesten Kindesalter ein kleiner Pferdefan.

Früh durfte ich an der Longe mit Vikingur, dem alten Ausnahmepferd von meiner Mutter Barla, erste Reiterfahrungen sammeln. Je älter ich wurde, desto mehr wollte ich reiten und es dauerte auch nicht lange, bis ich dann mit Muskur vom Lindenhof, dem ersten selbst gezüchteten Islandpferd von meinen Eltern, an der Hand ins Gelände mit durfte.

Nicht ganz so vernarrt in die Pferde ist mein Bruder Curdin, welcher 1988 zur Welt kam, mich aber heute besonders in den landwirtschaftlichen Belangen tatkräftig unterstützt.

Mit sechs Jahren war es dann so weit. Ich durfte mein erstes Turnier im Fridtal mit Muskur reiten. Zuverlässig brachte mich Muskur über die Runden und wir erreichten den zweiten Rang, was mich natürlich unglaublich stolz machte.

Muskur war ein grossartiges Jugendpferd und in den folgenden Jahren durfte ich mit ihm in der Jugendklasse zahlreiche gute Platzierungen feiern. Nach Muskur kamen ebenfalls ganz tolle Pferde wie Erla d' Auas Sparsas und Svanur d' Auas Sparsas, mit welchen ich meine ersten Rennpasserfahrugen sammeln konnte. 1996 hatte ich dann endlich meinen ersten Schweizermeistertitel in der Jugendklasse im Sack. Ebenfalls hatte ich die Qualifikation für den FEIF Youthcup erritten, war aber mit 11 Jahren noch zu jung um daran teilnehmen zu dürfen.

Mit 14 Jahren trat ein ganz besonderes Pferd in mein Leben. Es war Frigg d' Auas Sparsas, welche mir die Türen zum internationalen Islandpferdesport öffnete. Im Herbst als Frigg fünf Jahre alt wurde, stellte ich sie am Haust Mot zum ersten Mal vor und sie gewann die Töltprüfung der Jugendklasse mit mir. Schnell wurden wir zu einem erfolgreichen Team im Tölt und schafften den Sprung in die Erwachesenenklasse. An der ersten T2 Prüfung siegte sie mit mir, was ein toller Erfolg war. Darauf hin folgten zahlreiche nationale Siege in der Sportklasse. 2001 qualifizierten sich Frigg und ich für die Weltmeisterschaft in Österreich. Mit 16 Jahren war ich das jüngste Equipenmitglied. Frigg gab ihr bestes und wir konnten einen 5. Platz im B-Finale in der T2 nach Hause bringen, was die zweitbeste Leistung des Schweizerteams war. Frigg qualifizierte sich für die folgende WM 2003 in Dänemark ebenfalls. Auch dabei an der WM 2003 war Muska d' Auas Sparsas, mit welcher ich in der Zuchtprüfung bei den fünfjährigen Stuten den 3. Platz belegen konnte. Ein sehr grosser Erfolg für das Islandpferdegestüt Auas Sparsas, welches meinen Eltern gehört.

Nach der WM in Dänemark im 2003 wurde Frigg in die wohl verdiente Babypause entlassen. Würdig in die Fussstapfen von Frigg trat meine unglaublich tolle Kolbra d' Auas Sparsas. Ein Ausnahmepferd. Sie schenkte mir unzählige nationale Meistertitel in der Sportklasse. Ein Highlight war der Vizeweltmeistertitel in der Juniorenklasse in Schweden 2005 in der T2. Es folgten zwei weitere WM Teilnahmen mit einer super Leistung an der WM 2009 in der Schweiz. Da belegten wir den 2. Platz im B-Finale nach der Vorentscheidung. Ein weiterer grosser Erfolg für uns war der Sieg der Vorrunde an der Deutschen Meisterschaft 2009. Dank der guten Resultate belegten Kolbra und ich im Worldranking 2009 den 3. Platz in der T2. Zwischen 2004 und 2009 war Kolbra die unumstrittene Nummer Eins in der Töltprüfung T2 in der Schweiz.

Ebenfalls eine besondere Stute war Kolbra's Halbschwester Fluga d' Auas Sparsas. Auch sie qualifizierte sich mit mir für die WM 2009 in der Schweiz für die Zuchtprüfungen. Mit ganz tollen Reiteigenschaftsnoten konnten wir uns den Vizeweltmeistertitel bei den siebenjährigen und älteren Stuten sichern! Für mich als Reiter und Trainier dieser Pferde macht es ausserordentlich stolz, jedes von ihnen selbst ab der ersten Sekunde an ausgebildet zu haben. 

Neben dem Reiten arbeitete ich ab 2008 bei der Credit Suisse in Zürich und absolvierte die Technische Berufsmatura. Mit Svana d' Auas Sparsas qualifizierte ich mich vorerst das letzte Mal für eine Weltmeisterschaft. Ich stellte sie an der WM 2011 in der Zuchtprüfung vor mit 9.0 für Rennpass. Stolz konnte ich zu diesem Zeitpunkt auf zwei Jahrzehnte Turniersport zurückblicken. Mit fünf WM Teilnahmen in Folge und etlichen Top-Plazierungen an nationalen und internationalen Turnieren konnte ich zufrieden sein. Bereits 25 Meistertitel und viele weitere Turniersiege konnte ich bis dahin erreiten.

Im Herbst 2012 begann ich das Studium in Tourismus mit der Vertiefungsrichtung Sportsmanagement und entschloss, mich während des Studiums zwar intensiv mit der Reiterei auseinander zu setzen, aber Turniere waren für die nächsten drei Jahre nicht eingeplant. Verschiedene Inputs von guten Reitern wie Marietta Maissen und Angelique Hofman, aber auch die Unterstütztung von meinen Eltern haben mich einen weiteren Schritt nach vorne gebracht. Im Vordergrund sind nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch die harmonische und tiergerechte Arbeit mit den Pferden. Dank den vielen Reisen nach Portugal und den unzähligen Dressurstunden von Angelique Hofman auf ihren Lusitanos, lernte ich besonders die Reitweise nach der klassischen Dressur besser kennen. 

An meinem 30. Geburtstag erfüllte ich mir einen lang ersehnten Traum von einem eigenen Lusitano. Mit Duque d' Atela habe ich ein wundervolles Pferd gefunden, auf welchem ich mich dressurmässig weiterentwickeln möchte und somit auch meine reiterlichen Fähigkeiten ausbauen kann. 

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Im September 2015 schloss ich erfolgreich mein Tourismusstudium mit der Vertiefungsrichtung Sportsmanagement an der HTW Chur ab. Vom September 2015 bis Juni 2016 hatte ich die grosse Chance bei der Credit Suisse in Chur ein Career Start Programm im Bereich Relationship Management- Privat and Wealth Management Clients zu absolvieren. 

Ab Juli bin ich nun selbstständig und arbeite mit Pferden. Mein Ziel ist es eine gute Dienstleistung für möglichst jedes Pferd zu erbringen, egal welcher Rasse es angehört. 

Mit den Islandpferden möchte ich wieder aktiv an Turnieren teilnehmen und mit Duque möchte ich viele Erfahrungen sammeln in der Klassischen Reiterei und eventuell erste Dressurturniere bestreiten.

Im Herbst 2017 beginne ich teilzeit den Master in New Business an der HTW Chur.

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